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15.12.2014, 22:06 Uhr
 
Kreis legt Grundlagen für flächendeckenden Breitbandausbau
In der vergangenen Sitzung des Kreistages wurde ein wegweisendes Konzept zum Ausbau des schnellen Internets im Kreisgebiet beschlossen. Initialzündung für den Antrag von CDU und Grünen waren die Festlegungen im Koalitionsvertrag und der auf dem CDU-Kreisparteitag beschlossene Leitantrag zum Breitbandausbau, der die inhaltliche Grundlage für den Antrag im Kreistag gelegt hat. 
Uwe Pakendorf ist Vorsitzender des zuständigen Zukunftsausschuss und in der Kreis-CDU federführend beim Thema Breitbandausbau
Ziel ist es, entsprechend der Ausbaustrategie der Bundesregierung bis zum Jahr 2018 eine Grundversorgung der Haushalte im Kreis mit einer Internet-Bandbreite von 50 Mbit/s zu erreichen. Dabei will man in Kooperation mit den Kommunen und Betreiberfirmen Konzepte entwickeln, dieses Ausbauziel mit pragmatischen Lösungen zum Ausbau unterschiedlicher Technologieträger (Glasfaser, Vectoring-Verfahren und Funk-Übertragungen) anzustreben. Arbeitsebene mit den Kommunen und am Markt befindlichen Akteuren soll ein gemeinsamer Arbeitskreis sein, mit dem der Kreis bereits beim ersten Ausbauschritt zur Erschließung von Gewerbegebieten gute Erfahrungen gesammelt hat. Bis zum Frühjahr werden auf Initiative des Kreises und der Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft (RBW) neun Gewerbegebiete im Kreis mit schnellem Internet erschlossen. Aus den Kommunen gibt es bereits diverse Interessenbekundungen, gemeinsam mit dem Kreis ein Ausbauprojekt zu schultern.

Parallel will der Kreis in Zusammenarbeit mit den Kommunen insbesondere den flächendeckenden Ausbau des Glasfaser-Netzes vorantreiben. Zu diesem Zweck sollen die institutionellen Grundlagen geschaffen werden, um ein Breitbandkataster aufzubauen. In dem Kataster sollen nicht nur die derzeitigen Ausbaustandards an den Kabelverzweigern verzeichnet werden, sondern auch bereits verlegte Leerrohre und auf welchen Trassen zukünftig Tiefbaumaßnahmen geplant sind. Ziel soll es sein, Synergien zwischen sowieso durchgeführten Tiefbaumaßnahmen und der Verlegung von Glasfaserkabeln oder Leerrohren zu nutzen. Durch eine entsprechende Verknüpfung der Tiefbaumaßnahmen lassen sich die Kosten für den Glasfaserausbau entscheidend reduzieren, wodurch die Umsetzungswahrscheinlichkeit der Maßnahmen erheblich steigt. 

Auch wenn derzeit keine konkreten Fördermittel von Landesebene ersichtlich sind, will der Kreis alle Möglichkeiten ausschöpfen, um ein Förderprogramm auf Kreisebene aufzubauen. Zudem wurde beschlossen, für das Jahr 2015 80.000 Euro für Beratungsleistungen in den Kreishaushalt einzustellen. Mit den Mitteln soll ein Ingenieurbüro beauftragt werden, ein Konzept für den flächendeckenden Breitbandausbau und die Erstellung eines Breitbandkatasters zu erarbeiten. Zwecks Koordinierung der Initiativen mit den Kommunen und Unternehmen wurde beschlossen, die Stelle einer/s Breitbandkoordinators/in  in der Verwaltung oder der RBW zu schaffen.
CDU und Grüne sind überzeugt, mit diesen Maßnahmen den Kreis im Bereich des Breitbandausbaus an die Spitze der Bewegung der ländlichen Gebiete zu bringen. Der Ausbau des Hochgeschwindigkeitsinternets ist als Standortfaktor entscheidend für die wirtschaftliche und siedlungspolitische Entwicklung des Kreises.

von Uwe Pakendorf
aus: CDUinform 29

 
aktualisiert von Lennart Höring, 15.12.2014, 23:08 Uhr

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